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Kommentar zu homophoben Umtrieben der „Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur“

Unlängst machte wieder die DVCK von sich reden.

Hinter diesem Kürzel verbirgt sich die 1983 gegründete “Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur”.
Nach eigenen Angaben sieht sie sich als eine private Initiative ohne offizielle Bindung an Kirchen oder politische Parteien.
Der Sinn der Vereingung liege außerdem im selbstlosen Schutz der geistigen, sozialen und kulturellen Werte der christlich-abendländischen Kultur und Zivilisation, die von einer seit mehr als fünf Jahrhunderte anhaltenden zersetzenden Revolution nach und nach zerstört werden soll.

Doch es geht noch grusliger. Denn 1993 hat sie die Kampagne mit dem dramatischen Titel “Kinder in Gefahr” gestartet.

Diese Kinder sind nach Meinung der DVCK allerdings nicht durch christlich-fundamentale Ideologie bedroht, sondern müssen geschützt werden vor dem Einfluss von Gewalt, Sex und Pornographie im Fernsehen und vor der Zersetzung der moralischen Werte in Familie und Gesellschaft.

Gern benutzt werden die Kinder auch dazu, um das Werk der, nach Auffassung der DVCK, sogenannten Homo-Ideologen als etwas zu entlarven, dass geeignet sei, die moralischen Werte und Prinzipien Deutschlands massiv anzugreifen.

An sich ja ein wünschenswerter Effekt, endlich über Moral-, Wert- und Prinzipienvorstellungen in größerem Rahmen verhandeln zu können, aber wohl etwas verfrühte Euphorie.
Denn was die DVCK als Ursache für eine derart progressive Entwicklung daher orakelt, dürfte eher den gegenteiligen Effekt hervorrufen, als einen tiefgreifenden Gesellschaftswandel nach sich zu ziehen.

So startete die Vereingung, die sich so sehr für Kinder interessiert, eine Unterschriftenkampagne für eine Petition an den Bundestag, um, auch nicht ganz neu, die Gewährung des Adoptionsrechts für homosexulle Paare aufzuhalten.
Und auch im Wortlaut dieser Petition wird die Lieblingsargumentation vom Wohl der Kinder benutzt, auch wenn vorerst offen bleibt, warum dieses nicht weiter definierte Wohl nur dort gewährleistet sei, wo ein Mensch mit Vagina mit einem Menschen mit Penis einen Ehevertrag abgeschlossen hat.

Weitere beliebte Tätigsfelder der DVCK sind unter anderem Durchsetzung von Verboten der aus sexualwissenschaftlicher Sicht ohnehin fragwürdigen Zeitschrift “BRAVO”, von CSD-Paraden samt ihrer Zurschaustellung zügelloser Sexualität, die Diffamierung von Genderideologen im Europäischen Parlament, die Verbreitung homophober und sexistischer Pamphlete, die schon mal Homosexualität praktizierende Menschen als willenlose Geschöpfe darstellen, die sich von ihren Gefühlen und nicht der Vernunft leiten lassen. Um im gleichen Atemzug die Argumentation von Diskriminierung ins Gegenteil zu verkehren und dort zu attestieren, wo die Rede davon sei, Homosexuelle seien in der Wahl ihrer gelebten Sexualität unfrei.
Zu diesem ganzen klerikalen Unfug passt es denn auch, dass die DVCK die wieder sehr beliebte These der krankhaften aber doch heilbaren Homosexualität unterstützt. Immerhin könne ja jeder Homo mit freiem Willen eine christliche Ehe mit einem Menschen des anderen Geschlechts eingehen.

Ähnlich phantastische Äußerungen wurden in der Vergangenheit bereits von Organisationen wie Wüstenstrom oder der Offensive Junger Christen bekannt, womit die DVCK mit all diesem Unfug leider nicht allein in der Öffentlichkeit auftriit.

Bleibt also abzuwarten, ob es uns dennoch gelingen wird, die heraufbeschworene Errichtung einer Gesellschaft ohne Werte und Prinzipien voranzutreiben.

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